No. 91180567

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Elephant Bird - Fossilised egg - Aepyornis maximus, Elefantenfußstrauß, postfossil, Vorompatra-Riesenvogel, endemisch - 32 cm - 24 cm
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Elephant Bird - Fossilised egg - Aepyornis maximus, Elefantenfußstrauß, postfossil, Vorompatra-Riesenvogel, endemisch - 32 cm - 24 cm

Ei Nr. I von Aepyornis maximus, normal montiert, erworben 1979, Gewicht: 1708 Gr., Umfang quer (in der Mittelachse gemessen): 72,0 cm, Umfang hoch (in der Mittelachse gemessen) : 86 cm, Höhe 32 cm , Breite 24 cm Die Vorompatras waren die einzigen Riesenlaufvögel welche noch durch Menschen beobachtet, bejagt und ausgerottet wurden. Der endemische, nur auf Madagaskar vorkommende “Elefantenvogel“ soll vom Pleistozän bis in das 17. Jhd. gelebt haben. Er hat bis zur Ausrottung sogar als Nahrungsgrundlage der Einheimischen und vorüberfahrender Schiffe gedient. Die Madagassen (Ethnien der Mahafaly, Atandroy und Antanosy) berichten, dass in sagenhaften Zeiten sogar die Siedlungen der Ureinwohner extra in der Nähe von Brutstellen des Laufvogels gelegt wurden, da es sich um excellente Nahrungsquellen gehandelt hat. Diese Stellen wurden auch nach dem Ausrotten der Vögel noch als heilig angesehen und als Geheimwissen behandelt. Bis heute sind noch Eier in Familienbesitz, werden als Erbstücken und "kurioser Schatz" behandelt, aber nur in absoluten Einzelfällen verkauft. Besonders in der Nähe des Südkap findet man noch verwehte Gelege, auch ich möchte hier keine Fundorte preisgeben. Man gelangt nur äusserst mühevoll (kein PKW möglich) dorthin, die kriegerischen Einwohner sind äusserst skeptisch und abweisend gegen Fremde. Sie suchen die Bruchstücken mit Ihren Metallspeeren, stossen dabei in den Sand und erkennen am Widerstandston ob sie ein Ei getroffen haben. So gibt es mitunter komplett erhaltene fossile Eier welche nur ein Loch aufweisen. Dies führt zu der Theorie, dass es ein Feindtier gegeben haben muss, welcher in der Lage war die Eier zu durchstossen um es auszusaugen, so dass das hohle Ei liegen blieb. Oder die "Speersucher" sind für die Löcher verantwortlich ? Als weiteres Geheimnis um die Eier dienen Sagen vom "Kokolampy" ein Schutzgeist und der Geist des Chaos, welcher immer wieder für merkwürdige Verluste bei Menschen sorgt, welche im Besitz dieser Raritäten sind. In der Wissenschaft, erstmalig 1870 vom französischen Forscher Granddidier beschrieben mit „Aepyornis maximus“ oder auch Aepyornis titan, war ähnlich den heutigen afrikanischen Straussen. Ein Riesenlaufvogel, sein Maß über 3 m, mit einem Gewicht von ca. 500 kg. Die Eier sind größer als alle bislang gefundenen Dinosaurier-Eier. Der Aepyornis war das Vorbild für den Vogel „Rock“ aus den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht, die von den Abenteuern von Sindbad dem Seefahrer berichten. In arabischen Erzählungen wird oft der „Elefantenvogel“ erwähnt, der so stark gewesen sein soll, dass er einen Elefanten ergreifen, und mit ihm davonfliegen konnte. Die „Elefantenvögel“ lebten etwa zeitgleich mit den bekannten, erst im 19. Jahrhundert ausgestorbenen neuseeländischen Riesenlaufvögeln, den Moas. Wie die ausgestorbenen Moas, die heute lebende australischen Emus und südamerikanischen Nandus, so hatte der Elefantenvogel 3 Zehen. Der Aepyornis war nicht mit den neuseeländischen Moas verwandt. Der Inhalt beträgt 8 bis 9 Liter, das ist 6 mal mehr als der des afrikanischen Straußes, 150 mal mehr als der eines Hühnereis. Ganze Eier gehören zu den postfossilen Raritäten. Nur zwei versteinerte Eier, eines mit einem Embryo sind weltweit bekannt. Eines befindet sich in den USA, wurde dort untersucht, und wird der Öffentlichkeit in der National Geographic Society´s Explorer´s Hall der Universität in Austin, Texas vorgestellt. Das Ergebnis der Untersuchung und dreidimensionale CT-Aufnahmen des Embryos, stellt die Universität im Internet bereit. Das hier vorliegende, montierte Ei stammt aus dem äussersten Süden, wo manchmal Fundstellen durch Meereseströmungen und Wind freigelegt werden, und dann als streng gehütetes Geheimnis gelten. Es gibt sehr selten Verkaufsangebote von Aepyornis Eiern. Dieses Objekt ist für die 70 er Jahre normal fachgemäß zusammengesetzt. Die Präparatoren dafür lebten, auch geheim gehalten in der Region Tulear. Es sind Schalenfragmente von vermutlich 2 Gelegen verwendet worden. Dies liegt daran daß es an den Fundorten am Südkap Madagaskars starke Verwehungen und Bodenumwälzungen über die Jahrhunderte gab. So waren komplette Gelege schon immer viel seltener als Funde von Einzelscherben. Desweiteren hat sich nicht jeder Finder gleichviel Mühe gegeben die Eier zusammenzusetzen und es fehlten natürlich auch die nötigen Materialien für eine fachliche Restaurierung. Man spürt haptisch verschiedene Eierstärken und die Fugen haben unterschiedliche Breiten und Füllungen. Die verschiedenen Tönungen der Eierschalen von hellweiss bis dunkelgelb bilden sich je nach Bodentyp, Feuchtigkeit und Liegedauer. Die ungleichen Patinatöne verweisen auf Lagerung der Scherben in trockenen oder feuchteren Bodenschichten oder sogar UV Lichteinfluß. Aber das Ei ist von guter Qualität und schön dick. Unsere Eier stammen aus altem Familienbesitz (Dokumente vorhanden) und haben auf legalem Weg bereits 1979 Madagaskar verlassen. Heute ist die Ausfuhr untersagt. Lieferung inclusive eines klappbaren Palisanderholzständers oder Plexiglasringes (Wunsch bitte angeben), Zertifikat und eine Fachbroschüre von Ernst Probst über alle Erkenntnisse zu den Elefantenvögeln. Gerne reiche ich Ihnen bei ernsthaftem Interesse alle verfügbaren Dokumente zu Provenienz des Objektes als Kopie ein. Lieferung und Besichtigung nach Absprache. Quelle der Fotos: Von Monnier -Quelle, Von Monnier digimorph org, Wikimedia, Privatbesitz

No. 91180567

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Elephant Bird - Fossilised egg - Aepyornis maximus, Elefantenfußstrauß, postfossil, Vorompatra-Riesenvogel, endemisch - 32 cm - 24 cm

Elephant Bird - Fossilised egg - Aepyornis maximus, Elefantenfußstrauß, postfossil, Vorompatra-Riesenvogel, endemisch - 32 cm - 24 cm

Ei Nr. I von Aepyornis maximus, normal montiert, erworben 1979, Gewicht: 1708 Gr., Umfang quer (in der Mittelachse gemessen): 72,0 cm, Umfang hoch (in der Mittelachse gemessen) : 86 cm, Höhe 32 cm , Breite 24 cm
Die Vorompatras waren die einzigen Riesenlaufvögel welche noch durch Menschen beobachtet, bejagt und ausgerottet wurden. Der endemische, nur auf Madagaskar vorkommende “Elefantenvogel“ soll vom Pleistozän bis in das 17. Jhd. gelebt haben. Er hat bis zur Ausrottung sogar als Nahrungsgrundlage der Einheimischen und vorüberfahrender Schiffe gedient. Die Madagassen (Ethnien der Mahafaly, Atandroy und Antanosy) berichten, dass in sagenhaften Zeiten sogar die Siedlungen der Ureinwohner extra in der Nähe von Brutstellen des Laufvogels gelegt wurden, da es sich um excellente Nahrungsquellen gehandelt hat. Diese Stellen wurden auch nach dem Ausrotten der Vögel noch als heilig angesehen und als Geheimwissen behandelt. Bis heute sind noch Eier in Familienbesitz, werden als Erbstücken und "kurioser Schatz" behandelt, aber nur in absoluten Einzelfällen verkauft.
Besonders in der Nähe des Südkap findet man noch verwehte Gelege, auch ich möchte hier keine Fundorte preisgeben. Man gelangt nur äusserst mühevoll (kein PKW möglich) dorthin, die kriegerischen Einwohner sind äusserst skeptisch und abweisend gegen Fremde. Sie suchen die Bruchstücken mit Ihren Metallspeeren, stossen dabei in den Sand und erkennen am Widerstandston ob sie ein Ei getroffen haben. So gibt es mitunter komplett erhaltene fossile Eier welche nur ein Loch aufweisen. Dies führt zu der Theorie, dass es ein Feindtier gegeben haben muss, welcher in der Lage war die Eier zu durchstossen um es auszusaugen, so dass das hohle Ei liegen blieb. Oder die "Speersucher" sind für die Löcher verantwortlich ? Als weiteres Geheimnis um die Eier dienen Sagen vom "Kokolampy" ein Schutzgeist und der Geist des Chaos, welcher immer wieder für merkwürdige Verluste bei Menschen sorgt, welche im Besitz dieser Raritäten sind.
In der Wissenschaft, erstmalig 1870 vom französischen Forscher Granddidier beschrieben mit „Aepyornis maximus“ oder auch Aepyornis titan, war ähnlich den heutigen afrikanischen Straussen. Ein Riesenlaufvogel, sein Maß über 3 m, mit einem Gewicht von ca. 500 kg. Die Eier sind größer als alle bislang gefundenen Dinosaurier-Eier. Der Aepyornis war das Vorbild für den Vogel „Rock“ aus den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht, die von den Abenteuern von Sindbad dem Seefahrer berichten. In arabischen Erzählungen wird oft der „Elefantenvogel“ erwähnt, der so stark gewesen sein soll, dass er einen Elefanten ergreifen, und mit ihm davonfliegen konnte. Die „Elefantenvögel“ lebten etwa zeitgleich mit den bekannten, erst im 19. Jahrhundert ausgestorbenen neuseeländischen Riesenlaufvögeln, den Moas. Wie die ausgestorbenen Moas, die heute lebende australischen Emus und südamerikanischen Nandus, so hatte der Elefantenvogel 3 Zehen. Der Aepyornis war nicht mit den neuseeländischen Moas verwandt. Der Inhalt beträgt 8 bis 9 Liter, das ist 6 mal mehr als der des afrikanischen Straußes, 150 mal mehr als der eines Hühnereis.
Ganze Eier gehören zu den postfossilen Raritäten. Nur zwei versteinerte Eier, eines mit einem Embryo sind weltweit bekannt. Eines befindet sich in den USA, wurde dort untersucht, und wird der Öffentlichkeit in der National Geographic Society´s Explorer´s Hall der Universität in Austin, Texas vorgestellt. Das Ergebnis der Untersuchung und dreidimensionale CT-Aufnahmen des Embryos, stellt die Universität im Internet bereit.
Das hier vorliegende, montierte Ei stammt aus dem äussersten Süden, wo manchmal Fundstellen durch Meereseströmungen und Wind freigelegt werden, und dann als streng gehütetes Geheimnis gelten. Es gibt sehr selten Verkaufsangebote von Aepyornis Eiern. Dieses Objekt ist für die 70 er Jahre normal fachgemäß zusammengesetzt. Die Präparatoren dafür lebten, auch geheim gehalten in der Region Tulear. Es sind Schalenfragmente von vermutlich 2 Gelegen verwendet worden. Dies liegt daran daß es an den Fundorten am Südkap Madagaskars starke Verwehungen und Bodenumwälzungen über die Jahrhunderte gab.
So waren komplette Gelege schon immer viel seltener als Funde von Einzelscherben. Desweiteren hat sich nicht jeder Finder gleichviel Mühe gegeben die Eier zusammenzusetzen und es fehlten natürlich auch die nötigen Materialien für eine fachliche Restaurierung. Man spürt haptisch verschiedene Eierstärken und die Fugen haben unterschiedliche Breiten und Füllungen. Die verschiedenen Tönungen der Eierschalen von hellweiss bis dunkelgelb bilden sich je nach Bodentyp, Feuchtigkeit und Liegedauer. Die ungleichen Patinatöne verweisen auf Lagerung der Scherben in trockenen oder feuchteren Bodenschichten oder sogar UV Lichteinfluß. Aber das Ei ist von guter Qualität und schön dick.
Unsere Eier stammen aus altem Familienbesitz (Dokumente vorhanden) und haben auf legalem Weg bereits 1979 Madagaskar verlassen. Heute ist die Ausfuhr untersagt.

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